Luana.eu

Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen!

 

Langzeitstillmamas

Ich schmunzel gerade über die sogenannten Langzeitstillmamas, die meinen bessere Menschen zu sein und die  sich super schnell angegriffen fühlen, obwohl man gar nichts gegen sie sagt.

Zugegeben, Luana hat mir den größten Gefallen getan, indem sie mir meinen Körper wiedergegeben hat, nachdem sie sich selber nach ca. 5 Monaten abgestillt hat. Zumindest das hat reibungslos funktioniert.

Dabei habe ich nur 6 Wochen voll gestillt. Keine großartige Leistung aber wir hatten auch einen schwierigen Start. Beim 2. Kind würde ich einiges anders machen.

Und nicht nur die Langzeitstillmamas müssen sich ständig rechtfertigen. Auch ich musste mich damals, als ich schon abgestillt habe, mir ein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Aber sich seine Freunde nach der Dauer des Stillens auszusuchen…. *schmunzel*.

Ach übrigens und gleich kommt eine (in wenigen Tagen) Langzeitstillmama zu uns. Wir freuen uns!

Kategorie: Allgemein
Autor: Isabella
Datum: 9. September 2010
Uhrzeit: 10:22

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Abstillen

Achtung! Es folgt (wieder) ein Frustposting.

Bevor Luana krank wurde, habe ich es geschafft einige Mahlzeiten zu ersetzen, so dass ich nur noch abends, nachts und morgens gestillt habe.  Danach habe ich, in der Hoffnung, dass sie bald wieder gesund wird, wieder alle Mahlzeiten gestillt, vorallem nachts als sie so oft aufgewacht ist. So dass die Produktion wieder hochgefahren ist. Beikost habe ich nicht mehr gegeben, da sie sowieso nicht getrunken hat und ich Angst vor erneuten Verstopfungen hatte.

So und seit vorgestern will sie plötzlich nicht mehr die Brust haben. Da konnte man machen was man wollte, so dass ich die Pumpe wieder zusammenbauen und abpumpen musste. Gestern wollte sie noch nichtmal die Flasche von mir. Meine Nerven liegen sowieso blank, da ich ja immernoch krank bin. Ich musste für diese Woche alle Kurse absagen und mit anderen Mamas konnten wir uns ja auch nicht treffen, sonst würden wir ja alle anstecken.

Und jede Mutter weiß ja wie das ist, wenn man jeden Tag zu Hause mit einem nörgelnden Baby ist. Da wird man wahnsinnig.

Heute Nacht hat sie zwar wieder die Brust genommen, so dass ich nicht abpumpen musste aber dafür ist sie wieder jede (!) Stunde aufgewacht. Sie hat kurz getrunken, ist dabei wieder eingeschlafen, um nach einer Stunde wieder aufzuwachen. Ich kann mir wirklich nicht erklären was sie hatte.

Nur gut, dass mein Verlobter gerade derjenige ist, der die Nerven behält!

 
 

Höllen- Nächte

Ich weiß nicht was plötzlich los ist aber langsam fürchten wir uns vor der Nacht.

Es ist ja nicht so, dass Luana jemals wirklich durchgeschlafen hätte. Nachdem wir das Experiment mit der 1er Nahrung als letzte Mahlzeit gemacht haben, hat sie ca. 7 Stunden durchgeschlafen. Unterm Strich hat es vielleicht 5 Mal geklappt.

Wir haben nun also ein abendliches Ritual. Während der letzten Flasche (wenn wir Glück haben gibt es die erst um 22 Uhr) schläft Luana normalerweise ein. Ich versuche ihr noch ein Bäuerchen rauszuklopfen und lege sie dann in die Wiege.  Wenn sie dann noch meckert kriegt sie noch ihren Schnulli und sie schläft bis 3 Uhr. Dann wird sie gestillt und  kriegt ihre Flasche, währenddessen schläft sie wieder ein bis sie um 7 Uhr wieder Hunger bekommt.

Nun ist es aber so, dass Luana nach ihrer letzten Mahlzeit zwar immernoch einschläft aber nach ca. 5- 10 Minuten wieder aufwacht und weint. Es dauert ewig bis sie wieder einschläft, um dann nach einer Stunde wieder aufzuwachen.

Und auch tagsüber schläft sie überhaupt nicht mehr von alleine ein. Nun habe ich gelesen, dass man sich nicht wundern braucht, wenn die Babys nachts gestillt werden wollen, wenn sie nur durch körperliche Nähe einschlafen können. Ich habe aber einen Horror davor, sie schreien zu lassen.

Auch meine Hebi hat mich ja letztens davor gewarnt, sie nachts zu stillen.

Letzte Nacht haben wir versucht ihr anstatt Milch, Tee zu geben, mit nur mäßigem Erfolg.

Wir gehen nun langsam auf  dem Zahnfleisch.

Wenn jemand einen Tipp hat, dann bitte her damit.

 
 

Stillkrise

Während der Schwangerschaft dachte ich nicht eine Sekunde daran nicht zu stillen.

Stattdessen denke ich jetzt mindestens während jeden Stillens ständig daran.

Es belastet mich schon sehr auch Luana zum Trinken “zwingen” zu müssen. Zuerst trinkt sie sehr eifirg an der Brust, bis sie sich plötzlich dagegen wehrt, bis sie die zweite Brust bekommt und dann will sie sehr schnell diese auch nicht mehr, so dass ich ihr danach noch eine Flasche mit 80 ml zubereiten muss. Ich stille insgesamt vielleicht 5 Minuten.

Versteht mich nicht falsch; von Anfang an hat Luana Probleme beim Stillen gehabt und erst dann habe ich auch eine Abneigung dagegen bekommen.

Außerdem nervt es mich ständig stillgerechte Kleidung tragen zu müssen, auf meine Ernährung achten zu müssen, nicht hungern zu müssen, schlecht auf dem Bauch schlafen zu können und nachts immer nass zu sein. So habe ich es mir nicht vorgestellt.

Langsam möchte ich, nachdem ich 9 Monate lang meinen Körper “untervermietet” habe, ihn auch mal für mich haben.

Mitterweile habe ich auch Risse an der Brust, welche mich viel mehr belasten als die Risse an den Oberschenkeln, Bauch und Hüften.

Es gibt nur ein einziges Argument es doch zu tun: Luana wird vielleicht länger gesund bleiben. Und dieses Argument ist noch das stärkste.

Während jedoch am Anfang (also im Krankenhaus) niemand beim Stillen geholfen hat (es gab nur ein Blatt mit Bildchen als Stillhilfe, Fragen wurden nicht beantwortet, weil die Hebammen sich dumm gestellt haben), wird man später ja schon fast verachtet, wenn man zufüttert oder gar nicht stillt (so ist meine Erfahrung).  Jeder (also Hebi, Frauenarzt usw) versucht einen zu überreden doch voll zu stillen. Aber wenn der Start schon nicht gelingt und man erst warten muss wenn man aus dem Krankenhaus raus ist, dass jemand einen mal das Stillen erklärt oder man sich im Krankenhaus mit Stillbüchern aushelfen muss, dann ist es für mich persönlich schwer 6 Monate durchzuhalten.

Aber meine Anerkennung gilt allen Frauen, die voll bis zum 6 Monat oder länger stillen und sogar dafür kämpfen!

Mal sehen wie lange ich es noch durchhalte.

Ich war übrigens auch ein Falschenbaby und bin und war kerngesund.

Kategorie: Baby
Autor: Isabella
Datum: 2. November 2009
Uhrzeit: 14:40

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Falsche Vorstellungen

Ich habe vor der Geburt vieles nicht gewusst und mir vieles einfacher vorgestellt. Ich als bekennender Pessimist war viel zu optimistisch.

Ich wusste nicht, dass man so oft stillen muss und sich so schnell als Milchkuh fühlen wird. In 2 Stunden kommt man absolut zu nichts. (Wobei, wenn man 2 Stunden lang die Arme frei hätte, das wäre schon viel wert.)

Ich wusste nicht, dass mein Baby so wenig schlafen wird. (Von wegen, wenn das Baby schläft, dann lege ich mich auch schlafen. Das Baby schläft nicht und wenn dann nur in den Armen, im Wagen oder in der Babyschale.)

Ich wusste nicht, dass mein Baby so laut schreien kann (,so dass man es nicht mehr ertragen kann.)

Unter Mutterinstinkt habe ich mir was anderes vorgestellt. Ich dachte eine Mutter erkennt sofort am Schreien was es hat. Ich erkenne es jedenfalls nicht.

Ich dachte, dass es in der heutigen Zeit hilfreiche Medikamente gegen Koliken gibt.

Ich dachte, dass sich mein Baby von mir am schnellsten beruhigen lassen würde.

Ich dachte, dass ich mein Baby lange Zeit niemanden geben würde. Jetzt bin ich froh, wenn mal jemand anderes mein Baby beruhigt.

Ich dachte, dass die Geburt ein schönes Erlebnis wird und nicht dass ausgerechnet das Krankenhauspersonal mit seiner Lustlosigkeit alles kaputt machen würde.

Kategorie: Baby
Autor: Isabella
Datum: 14. September 2009
Uhrzeit: 11:58

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