Luana.eu

Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen!

 

Genervt von Überbabys

Also langsam bin ich genervt von Müttern, die immer ihr Baby in den Himmel loben oder vergleichen müssen.

Nennt mich neidisch, unausgeglichen oder sonst was aber ich kann es nicht mehr hören.

Sei es beim Pekip, Stilltreff im Forum oder  bei der Rückbildungsgymastik; immer die selben Sätze:

“Mein Baby schläft von Anfang an durch”

“Mein Baby nörgelt gar nicht”

“Mein Baby beschäftigt sich stundenlang alleine und schläft dann von alleine ein”

“Mein Baby ist ein ganz besonderes Baby, weil…”

“Aha, seit wann macht sie das?” Vergleiche, Vergleiche, Vergleiche…

“Mein Baby kann (jetzt schon) dies und das”

Und immer diese Überinterpretationen von Fähigkeiten. Meistens ist das nur heiße Luft und Übertreibung.

Man kommt dann zwangsweise in einen Konkurrenzdruck.

Väter sind da irgendwie gelassener. Schon allein in ihren Blogs schreiben sie ganz anders. Realistischer.

Ich mag viel lieber Mamas, die wissen, dass ihr Baby “nur” ein Baby ist. Mütter die wissen, dass jedes Baby individuell ist  und auch mal von ihnen genervt sind und das äußern können.

Irgendwie werden die Gespräche immer einseitiger. Dabei versuche ich  jeden Tag gegen das Verblöden zu kämpfen. Ich sollte mal wieder bei DHL anrufen und mich beschweren, da habe ich mindestens ein anderes Thema. Oder ich streite mich mal wieder mit der Hausverwaltung.

Ach wahrscheinlich brauche ich nur etwas Abstand. Das waren in letzter Zeit zu viele Kurse mit Mamas und gleichaltrigen Babys. Nur beginnt am Freitag schon der nächste neue Kurs.

Weiß gar nicht wie ich da wieder rauskommen soll. Vielleicht brauche ich noch ein anderes Hobby.

Kategorie: Allgemein
Autor: Isabella
Datum: 3. Februar 2010
Uhrzeit: 00:34

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Ferbern

So ging  es mit den Höllen- Nächten weiter:

Luana schläft jetzt abends immer unterschiedlich lang aber unterm´Strich nicht mehr wirklich schlecht. Am Donnerstag schlief sie sogar von 22 bis 5 Uhr und dann bis 8 Uhr, sie hätte noch weitergeschlafen aber ich musste sie aufwecken, weil wir zum PEKiP mussten. Gestern hat sie von 19 Uhr bis 23 Uhr,  bis 4.45 Uhr und bis 8.30 Uhr geschlafen. Nur muss ich ihr jetzt wie damals  zwischendurch  den Schnulli geben. Aber sie schläft jetzt wieder während des Trinkens ein.

Zum Thema schreien lassen. Janine hat es schon ganz richtig festgestellt: ich bin viel zu sensibel um Luana schreien zu lassen. Auch als sie Neugeborene war und während der Kolik-Zeit haben wir sie nie alleine schreien lassen, es ist ja auch so weit gegangen, dass ich erst auf die Toilette gegangen bin, als meine Mutter gekommen ist und  mich abgelöst hat.

Außerdem habe ich das gefunden.

In meiner Verzweiflung habe ich ja erwähnt, dass ich einen Horror davor  habe Luana schreien zu lassen. Der Gedanke des Schreien lassens kam durch den Ratgeber “Babyjahre” von H. Largo. Wer dieses Buch nicht kennen sollte; es ist ein viel gelobter Klassiker. In dem Buch steht ein Satz, welcher mich zum Nachdenken und Zweifeln bezüglich der “Erziehung” von Luana gebracht hat. Dort steht mit anderen Worten, dass man entweder das Baby ständig in den Schlaf begleiten oder es schreien lassen kann bis es lernt von alleine einzuschlafen. Die zweite Variante soll angeblich nicht schlechter sein als die erste, weil das Baby dann stolz über seine Selbstständigkeit sein wird.

Schließlich ist zu sagen, dass ich keine Ratgeber zu diesem Thema mehr lesen werde, da man es  verlernt auf das Bauchgefühl zu hören.

Wir haben uns also entschlossen, wenn Luana es braucht, sie von uns aus Nächte lang zu schleppen oder schaukeln. Ein Baby muss schließlich nicht durchschlafen oder von alleine einschlafen. Luana ist tatsächlich noch so klein und auch Erwachsene können nicht immer gleich “die Welt ausschalten” und einschlafen. Und wer ein Baby erwartet geht ja nicht von durchgeschlafenen Nächten aus.

Und zum Thema: Nachts nicht stillen. Ich denke, dass meine Hebi mir das damals vorgeschlagen hat, weil sie dachte, dass Luana nachts nicht aufwacht, weil sie trinken möchte (es ging damals um das hin- und herwälzen). Beim PEKiP erzählte diese Woche auch eine zweifache Mutter, dass sie ihr Baby wieder ins”Trainingslager” schicken würde. Nach meinem Nachfragen, erzählte sie, dass sie ihr Baby nachts nicht stillen würde, damit es lernt, dass es nachts nichts gibt. Oder wie es in vielen Ratgebern so schön heißt; damit die Babys denken, dass es sich nicht lohnt nachts aufzuwachen.

Ich danke euch aber über die vielen Kommentare und eure angebotene Hilfe. Und ich freue mich, dass das Blog hier nicht ganz ausgestorben ist.

Und wie unsere Leiterin vom PEKiP sagen würde:” Es ist alles nur eine Phase”.

Und wie ich sagen würde:”Alles wird gut, man weiß nur noch nicht wann.”

 
 

PEKIP in der DRK- Familienbildungsstätte Hannover

Heute fing also PEKIP bei Fabi an. Um 9 Uhr! Also bin ich um 6.30 Uhr aufgestanden, während Luana noch friedlich geschlafen hat. Und es war tatsächlich sehr angenehm in Ruhe den Tag zu beginnen.

Jedenfalls bin ich mit dem Kurs sehr zufrieden. Wir waren ca. 8 Frauen (alle unter 30 Jahre) + Babys+ Kursleiterin. Wie ich es auch erwartet habe, war die Atmosphäre ziemlich Öko, was klasse ist, schließlich bin ich auch Vegetarier.

Luana ist die älteste (das klingt witzig bei 4,5 Monaten) und ich nicht die jüngste Teilnehmerin (schließlich habe ich vorgesorgt, indem ich meine Freundin mitgeschleppt habe).

Wir haben also viel gesungen und das Kennenlernen stand im Vordergrund. Außerdem hat uns die Kursleiterin gezeigt, was man mit den Babys alles machen darf und was nicht.

Dann durften wir unsere Babys nackt ausziehen. Luana konnte es nicht erwarten und hat als erste auf das Handtuch gepinkelt.

Gegen Ende wurde sie dann müde aber sie hat sich wirklich tapfer geschlagen. Auch beim Schreikonzert der anderen Babys hat sie nicht teilgenommen, wenn es schon laut ist, dann quietscht sie höchstens aus Solidarität. Ich konnte wieder sehr stolz auf sie sein.

Es war also ein gelungener Start und ich freue mich schon auf nächsten Donnerstag. Um 9 Uhr.

Kategorie: Allgemein
Autor: Isabella
Datum: 14. Januar 2010
Uhrzeit: 22:09

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16 Wochen Luana

Am Freitag wird Luana schon 16 Wochen alt.

Der letzte Schrei in Luana´s Welt ist jetzt das “Sich- Hochziehen”! Sie nutzt jede Gelegenheit um das zu tun und kämpft wohl somit um ihre Selbstständigkeit. Dabei zieht sie eine witzige Schnute. Ich muss unbedingt ein Foto davon machen.

Wenn sie auf meinem Schoß vor einem Tisch mit Gegenständen sitzt, drückt Luana sich nach vorne, um näher an die Gegenstände zu kommen. Dabei macht sie ein ernstes Gesicht.

Luana findet es jetzt klasse zu stehen und hechelt vor Freude dabei. Wenn sie ihre Antirutsch- Socken an hat, kann sie auch richtige Schritte machen und geht auf mich zu.

Leider hatten wir letzte und diese Woche wieder jeweils einen Schreianfall gehabt. Da erinnert man sich wie es damals zu Kolikzeiten war, was man längst schon verdrängt hat. Also werden die Espumisan- Tropfen wieder rausgeholt und dann geht es wieder.

Trotzdem schläft Luana immernoch wunderbar von alleine ein. Man muss sie nur ins Bett legen wenn die ersten Müdigkeitsanzeichen auftreten. Sie guckt noch eine Weile in der Gegend rum und schon fallen die “Deckel” runter. Und sie schläft wirklich realtiv viel am Tag und hat eher kurze Wachphasen.

In der Nacht schläft Luana im Schnitt ca. 5 Stunden (mal mehr und mal weniger ruhig). Damit bin ich sehr zufrieden und somit ist der Papa auch wieder ins Schlafzimmer gezogen.

Leider träumt Luana sehr oft schlecht und erschreckt sich schnell und weint dabei herzzerreißend. Der Kinderarzt macht sich aber keine Sorgen und sagt, dass jedes Baby anders sei.

Die Babyschale mag Luana jetzt gar nicht mehr. Sie kann sich dort nicht strecken und nach vorne drücken und das findet sie wohl zu recht doof. Sie schläft da zwar irgendwann ein aber ich vermeide es sie da reinzustecken. Ich mache sowieso alles lieber mit dem Kinderwagen.

Das Essen ist zur Zeit eher anstrengend. Wenn der erste Hunger vorbei ist, schaut Luana lieber in der Gegend rum. Leider geht dir Brust nicht so wie die Flasche mit, so dass letzter Zeit eine Brust immer öfter voll bleibt. Besonders doof ist es, wenn Luana andockt und den Milchfluss anregt und dann doch lieber rumgucken möchte.

Außerdem möchte Luana gerne ihre Flasche schon alleine halten, was nicht ganz funktioniert und was dazu führt, dass ich ständig gegen ihre Händchen ankämpfen muss.

Luana versucht ab und zu nach Dingen zu greifen, was aber noch mit großer Anstrengung  verbunden ist. Die arme Maus!

Langsam beginnt sie zu fremdeln. Bei eingen Menschen, versteckt sie sich verschämt hinter meiner Schulter und lächelt schüchtern. (Gut so, man soll nicht jedem trauen.)

Wir haben nun endlich einen Pekip- Platz ergattert. Das war aber auch sehr anstrengend. Wir wurden ständig auf Wartelisten gesetzt, uns wurde erst zu- und dann wieder -abgesagt. Eine Freundin bekam früher einen Platz, obwohl sie sich später angemeldet hat. Und nach langem hin und her sind wir nun ab Januar drin.

Wir sind sehr “zufrieden” mit ihrer Entwicklung. Man kann nun wirklich sagen, dass sie pflegeleicht ist.

Wir sind sehr stolz auf dich, Puppi- Maus!

Luana mit Tuch

Kategorie: Baby
Autor: Isabella
Datum: 9. Dezember 2009
Uhrzeit: 18:47

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