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Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen!

 

Geburtsplanung und Mutterschaftsgeld

Donnerstags beginnt ja unsere neue Schwangerschaftswoche, so dass wir ab heute in der 37. Woche und somit im letzten Monat sind.

Wir müssen nur noch eine Woche tapfer sein und dann gilt unser Baby nicht mehr als Frühchen. Und wenn uns jemand fragt, muss unser Baby noch mindestens bis zum 10.08. warten oder am besten das Wochenende dann (also am 15.08.) kommen. Ach, wenn man das so planen könnte.

Wenn ich jedoch die Geburtsberichte so lese kriege ich Angst, dass wir vielleicht doch übertragen. Dann müssten wir noch locker 6 Wochen warten und das wäre nicht fair. Möchte endlich das Projekt “Abnehmen” in Angriff nehmen.

Gestern habe ich übrigens einen Teil des Mutterschaftsgeldes bekommen, nämlich den des Arbeitsgebers. Ich blicke da gar nicht mehr durch. Es wäre schon nicht schlecht, wenn die Gehaltsabrechnung so aussagefähig wäre, dass man mit seinem Geld auch planen könnte.

 
 

Mysteriöse Lücken und Fotoshooting bis die Kamera glüht

Gestern stand unsere drittletzte Vorsorgeuntersuchung an (gezählt mit der Untersuchung am errechneten Entbindungstermin, zu der wir hoffentlich nicht mehr müssen).

Mittlerweile frage ich mich, warum ich überhaupt zu den Vorsorgeuntersuchungen gehe, da sowieso angeblich immer alles in Ordnung ist und wenn nicht, dann hat sich die Ärztin wieder mal zufällig vermessen oder vergessen wichtige Daten in den Mutterpass einzutragen (nicht, dass ich Lust auf Komplikationen habe aber wenn ich mich schon untersuchen lasse, dann soll sie es bitte richtig machen).

Unser Mutterpass ist sowieso voller mysteriöser Lücken. Wenn die das im Krankenhaus sehen, fallen die bestimmt um (ganz nach Sokrates`Motto: “Ich weiß, dass ich nichts weiß!”).

Ich musste nur der Realität ins Auge sehen, dass ich bei +20 KG angekommen bin. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ich zwar dick geworden bin aber immer noch Stil habe (schwarze Radlerhosen zum Beispiel sind in der Hochschwangerschaft ein absolutes NO-GO).

Nachdem ich die Damen der Frauenarztpraxis noch darauf hingewiesen habe, dass ich endlich den gelben Schein für das Mutterschaftsgeld benötige (nicht, dass es mich wundern würde, dass man immer mitdenken muss), konnte ich auch gleich meiner Krankenkasse einen Besuch abstatten.

Ich sage euch, da herrscht das absolute Arbeitsamtfeeling, mit dem Unterschied, dass die Mitarbeiterin doch sehr zuvorkommend war. So entschied ich mich auf das Krankenkassen Casting zu verzichten und mein Kind erstmal bei mir krankenversichern zu lassen.

35. SSWAnsonsten wollte ich noch kurz von unserem Amateur- Fotoshooting berichten. Meiner Meinung nach können sich die Bilder sehen lassen, obwohl es nur eine Sache von etwa 15 Minuten war, da unsere Kamera leider wieder frühzeitig den Geist aufgegeben hat, dabei war ich gerade so motiviert und voller Ideen.

Weitere Fotos sind unter Bauchi- Fotos zu finden.

Unser Umzug kommt auch langsam voran. Wir können am Wochenende schon die Küche und das Babyzimmer rüberbringen und einrichten. Bin schon völlig aus dem Häuschen deshalb.

 
 

Krankenkassen Casting?

Heute war ich zu Besuch bei der Krankenkasse meines Verlobten. Ursprünglich wollte ich seine Krankmeldung vorbeibringen um 0,55€ Porto zu sparen und um die Zeit totzuschlagen. Da kam mir plötzlich die Idee, das Gespräch mit einer der netten Kundenberaterinnen zu suchen und zu klären bei wem unser Baby versichert sein soll.

Das Problem ist, dass wir beide bei verschiedenen Krankenkassen versichert und nicht verheiratet sind. Ich freute mich schon wahnsinnig drauf wieder was von meiner ellenlangen To-Do-Liste streichen zu können. Man erledigt ja vieles, nur um es dann von der Liste streichen zu können.

Ich erwartete als Antwort eine klare Formel wie a²+b²=c², sprich; das Baby wird bei demjenigen versichert, der mehr verdient oder das Baby muss bei der Mutter versichert werden. Pustekuchen! Es soll ganz egal sein wessen Krankenkassenkarte Luana bekommt. Ich war völlig verunsichert von so viel Freiheit, die uns zustand. Sonst gibt es doch auch für alles eine sinnvolle Regel, Vorteile und Nachteile.  Ich erwartete zumindest, dass man mich und meine Tochter abwerben wollte. Aber nichts da! Dabei sehe ich doch ziemlich gesund aus, nur halt etwas schwanger!

Ich nahm die Anmeldeformulare vorsichtshalber mit und watschelte nach Hause. Verwirrt fragte ich dann meine schwangeren Forum- Kolleginnen nach Rat, man möchte ja als werdende Mama alles von Anfang an richtig machen. Mir wurde geraten,  die Leistungen der jeweiligen Kassen zu vergleichen. Ich solle mir die einzelnen Vertreter einladen und mich überzeugen lassen, also sozusagen ein Krankenkassen Casting zu starten (um dann sicherlich am Ende noch verwirrter zu sein).

Nunja, als erstes werde ich mal meine To- Do- Liste erweitern, wir haben ja noch 9 Wochen bis zur Geburt…