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Wenn aus Liebe Leben wird, bekommt das Glück einen Namen!

 

10 Wochen Luana

In den letzten Tagen hat sich bei Luana so einiges getan.

Koliken sind eigentlich kein Thema mehr. Außer gestern, da gab es einen kleinen Rückfall beim Kaki machen.

Luana weint normalerweise nur wenn sie Hunger hat oder nicht in den Schlaf finden kann. Gemeckert wird wenn sie nicht gucken kann. Oja, gucken können ist jetzt sehr wichtig! Am liebsten schaut sie sich Lampen und Gardinen an. Man kann sie aber auch in die Babyschale vor einer Pflanze setzen. Die kann Luana sich ziemlich lange anschauen, bis sie zu nervös wird und wild rumstrampelt und zur Beruhigung ihren Schnulli braucht.

Beim Gucken sitzt sie (mit Hilfe) sehr gerne und wehe man legt oder hält sie auf dem Rücken. Schließlich ist sie ja keine Neugeborene mehr.

Seit gestern schafft sie es auch sich etwas anzugucken (zum Beispiel ihr Mobile) und dann, wenn sie müde ist, einzuschlafen. Sonst konnte Luana nicht von alleine weggucken und abschalten. Ich hoffe, dass das kein Zufall war.

Ihr Kopf muss immer weniger gestützt werden. Sie hat fleißig trainiert, klar sie möchte ja auch gucken können. In der Bauchlage kann sie sich nun auch prima stützen.

Luana dreht sich schon toll vom Rücken auf die Seite.

Wenn man ihr Dinge hält, kann sie ihre Händchen darum schließen.

Neuerdings hat Luana ihre Händchen entdeckt. Leider kann sie sie noch nicht koordinieren und haut sich mit ihnen gegen die Augen. Da sind wir als Eltern sehr hinterher, dass sie das nicht tut. Manchmal bräuchten wir 5 Hände.

Gegessen wird alle 2 bis 3 Stunden, in der Nacht alle 2 bis 4 Stunden. Durchgeschlafen wird leider noch nicht. Das Problem in der Nacht ist, dass immer wieder ihr Schnulli rausfällt und sie versucht ihn mit den Mund selber wiederzuholen. Manchmal gelingt ihr das und wenn nicht, dann ärgert sie sich. Das kann aber auch schon mal ca. 30 Mal hintereinander passieren, bis ich ihr ihn im Schlaf halte.

Luana wacht jetzt nicht immer weinend auf, sondern guckt ganz oft erstmal nur rum. Außer nachts, da will sie ja auch eigentlich schlafen und muss vor Hunger aufwachen. Leider schläft sie nachts beim essen immer wieder ein, was es sehr anstrengend macht. Wenn sie aber wieder in die Wiege soll, dann ist sie plötzlich wach.

Größe 56 ist ihr nun definitiv zu klein. Ich wollte es gestern nicht wahrhaben und habe ihr doch noch einen Strampler in 56 angezogen. Die neuen Sachen müssen ja auch erst gewaschen werden.

Ach, kleine Maus, so langsam wirst du pflegeleicht. Aber bitte schlaf bald durch.

(Wenn ich mir das so durchlese, dann klingt das nach einem Zeugnis der ersten Klasse.)

Köpfchen halten

Kategorie: Baby
Autor: Isabella
Datum: 4. November 2009
Uhrzeit: 13:08

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Stillkrise

Während der Schwangerschaft dachte ich nicht eine Sekunde daran nicht zu stillen.

Stattdessen denke ich jetzt mindestens während jeden Stillens ständig daran.

Es belastet mich schon sehr auch Luana zum Trinken “zwingen” zu müssen. Zuerst trinkt sie sehr eifirg an der Brust, bis sie sich plötzlich dagegen wehrt, bis sie die zweite Brust bekommt und dann will sie sehr schnell diese auch nicht mehr, so dass ich ihr danach noch eine Flasche mit 80 ml zubereiten muss. Ich stille insgesamt vielleicht 5 Minuten.

Versteht mich nicht falsch; von Anfang an hat Luana Probleme beim Stillen gehabt und erst dann habe ich auch eine Abneigung dagegen bekommen.

Außerdem nervt es mich ständig stillgerechte Kleidung tragen zu müssen, auf meine Ernährung achten zu müssen, nicht hungern zu müssen, schlecht auf dem Bauch schlafen zu können und nachts immer nass zu sein. So habe ich es mir nicht vorgestellt.

Langsam möchte ich, nachdem ich 9 Monate lang meinen Körper “untervermietet” habe, ihn auch mal für mich haben.

Mitterweile habe ich auch Risse an der Brust, welche mich viel mehr belasten als die Risse an den Oberschenkeln, Bauch und Hüften.

Es gibt nur ein einziges Argument es doch zu tun: Luana wird vielleicht länger gesund bleiben. Und dieses Argument ist noch das stärkste.

Während jedoch am Anfang (also im Krankenhaus) niemand beim Stillen geholfen hat (es gab nur ein Blatt mit Bildchen als Stillhilfe, Fragen wurden nicht beantwortet, weil die Hebammen sich dumm gestellt haben), wird man später ja schon fast verachtet, wenn man zufüttert oder gar nicht stillt (so ist meine Erfahrung).  Jeder (also Hebi, Frauenarzt usw) versucht einen zu überreden doch voll zu stillen. Aber wenn der Start schon nicht gelingt und man erst warten muss wenn man aus dem Krankenhaus raus ist, dass jemand einen mal das Stillen erklärt oder man sich im Krankenhaus mit Stillbüchern aushelfen muss, dann ist es für mich persönlich schwer 6 Monate durchzuhalten.

Aber meine Anerkennung gilt allen Frauen, die voll bis zum 6 Monat oder länger stillen und sogar dafür kämpfen!

Mal sehen wie lange ich es noch durchhalte.

Ich war übrigens auch ein Falschenbaby und bin und war kerngesund.

Kategorie: Baby
Autor: Isabella
Datum: 2. November 2009
Uhrzeit: 14:40

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