Babys
Am Freitag schauten mein Verlobter und ich uns den Film “Babys” in einem unserer Kunstkinos an. Als ob wir nicht genug “Baby” Tag und Nacht zu Hause hätten, hehe.
Mich überraschte, dass der Film weder kommentiert noch übersetzt worden war.
Klar, der Film war zuckersüß, zu zuckersüß für meinen Geschmack. Er zeigte nicht die Realität und bediente sich meiner Meinung nach nur an Klischees, zum Beispiel das afrikansiche Baby, welches tanzt. Auch Luana hat Rhythmus im Blut.
Dadurch, dass nichts kommentiert wurde, entstanden viele Missverständnisse. Das fiel mir durch die Kommentare des unwissenden Publikums (alles Ü60 Damen) auf. Nicht nur Babys in der Mongolei werden gepuckt. Und das ist auch kein Quälen, wenn man es so stramm einwickelt. Auch ich wurde damals in ein Kissen gepuckt.
Ein weiteres Beispiel ist das Stillen. Es sah so aus, als ob die afrikanische Mutter dauerstillen würde und wir nur abpumpen und dem Baby die Milch via Fläschen geben würden. So ein Quatsch.
Fazit: Als DVD- Film okay, aber der Weg ins Kino lohnt sich nicht.


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